Max Liebermann „Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden“ (1928) | Tagesspiegel-Shop
„Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden“ (1928)

Max Liebermann

„Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden“ (1928)

480,00 €
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Beschreibung:
Hochwertige Fine Art Giclée Museumsreproduktion in 7 Farben auf Künstlerleinwand aus Baumwolle.

Detials:

  • Limitiert, 499 Exemplare
  • Zertifikat
  • Reproduktion, Giclée auf Leinwand
  • auf Keilrahmen
  • gerahmt
  • Format ca. 58 x 78 cm (H/B)

(Garten der 1909 von Liebermann erworbenen Villa in Berlin-Wannsee).

Original: Öl auf Leinwand, 55 x 75,5 cm (H/B).

Hochwertige Fine Art Giclée Museumsreproduktion in 7 Farben auf Künstlerleinwand aus Baumwolle. Wie ein Originalgemälde auf Keilrahmen aus Holz gespannt (zum Nachspannen durch Keile verstellbar). Edle Museumsrahmung in Grün mit Goldkante. Limitierte Auflage 499 Exemplare. Mit Zertifikat. Format gerahmt ca. 58 x 78 cm (H/B).

Über den Künstler:
Max Liebermann bildete mit Lovis Corinth und Max Slevogt das Triumvirat des deutschen Impressionismus und wurde Zeit seines Lebens mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Durch sein Engagement, in unpathetischer Schlichtheit das Leben und die Arbeit des einfachen Menschen zur Kunst zu erheben, musste Liebermann dabei zunächst um Anerkennung kämpfen.

Zum gefeierten Maler der Jahrhundertwende wurde Liebermann erst, als er sich zunehmend Motiven und Szenen aus dem Leben des gehobenen Bürgertums zuwendete. Seit 1897 war er Professer der Königlichen Akademie und Jurymitglied der Akademieausstellungen. 1899 gründete er die Berliner Secession und machte sie zur wichtigsten deutschen Kunstinstitution. 1920 wurde Liebermann Präsident der Preußischen Akademie und 1932 ihr Ehrenpräsident.

Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er von den Nazis geächtet und zum Austritt aus allen Ämtern gezwungen. Als er vom Fenster seiner Wohnung am Brandenburger Tor den Fackelaufmarsch anlässlich der Machtergreifung Hitlers sah, soll Liebermann gesagt haben: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte." 1935 verstarb er mit 87 Jahren nach langer Krankheit.

Für Max Liebermann war die Natur stets auch ein von Menschen gemachtes (und von ihnen bewohntes) Paradies. Seine Motive fand er in Gärten, Parks und in bürgerlichen Vergnügungsstätten. Liebermann ist ein Meister des inszenierten Lichts, das er - oft durch ein Laubdach vielfach gebrochen - auf seine Szenen fallen lässt. Markant sind die einzelnen, bis zum Boden durchdringenden Strahlenbündel, die als "Liebermannsche Sonnenflecken" in die Kunstgeschichte eingingen.

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