Exklusiv-Edition „E-D“

Armin Boehm

Exklusiv-Edition „E-D“

ab 899,00 €
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Rahmung:

Beschreibung:
Kunstedition aus einer Serie von "Stadtbildern" exklusiv für den Tagesspiegel, inspiriert von expressionisten Künstlern, aus dem Berlin der 20er Jahre und der expressionistischen Betrachtung der Urbanität in der Malerei.

Das Bild stammt aus einer Serie von "Stadtbildern", die bis heute immer wieder in der Arbeit von Armin Boehm erscheinen. Inspiriert von bekannten Künstlern aus dem Berlin der 20er Jahre und der expressionistischen Betrachtung der Urbanität in der Malerei nimmt Armin Böhm zwar Bezug auf diese Tradition - findet aber eine eigene und zeitgenössische Sprache für dieses Thema. Grafische Elemente, aus Papier und Stoff geben dem Bild ein Gerüst aus konkreten Farb- und Formsetzungen, auf die Armin Boehm mit der Malerei reagiert. Die Antwort kann eine fein strukturierte Farblasur sein, die sich im Kontrast zu dem opaken Stoff behauptet sowie pastose Farbfelder mit starkem Duktus. Diese differenzierte Bearbeitung des Bildträgers gibt dem Gemälde eine vielschichtige, haptische und reliefartige Oberfläche, die ein Teil von Armin Boehms Handschrift ist.

Die „Stadtbilder“ aus dem Jahr 2012/2013 beschäftigen sich ausschließlich mit dem Berliner Stadtraum. E-D nimmt Bezug auf den Westen der Stadt. Der angedeutete Schriftzug „Ruhesitz am Zoo“, sowie die vermeintliche Fassade des Europacenters mit dem „Puma“ Logo lassen darauf schließen. Andere Bildelemente lassen nur eine vage Vorstellung von dem Ort zu. Die übrigen „Schriftzüge“, „Leuchtkästen“, „Werbetafeln“ sind nur abstrakt angedeutet und gehen in architektonische Flächen oder Farbfelder über.  Eine genau Ortsbestimmung gibt es also nicht, es ist ein fiktiver Stadtraum - inspiriert von architektonischen Elementen und grafischen Schildern aus der Kurfürstenstraße und des Kurfürstendamms. Alle Figuren und deren Ausdruck, Haltung und Bewegungen sind inspiriert von Fotografien, die der Maler selbst als Beobachter auf der Straße gemacht hat. Armin Boehm braucht einen realistischen Bezug und ein persönliches Erleben um sich für die Arbeit an den Bildern zu stimulieren. Diese genauen Beobachtungen und das „Gespür“ für das was auf den Straßen passiert lässt Armin Boehm konkret in die Anordnung der Figuren fließen. Das heißt: Neben der rein formalen Anordnung der Figuren (perspektivisch, räumlich, farblich, Aufteilung der Fläche etc) gibt es auch eine „psychologische“ Aufstellung. Die Figuren kommunizieren nicht miteinander und sie kommunizieren auch nicht mit dem Betrachter. Sie bewegen sich auseinander oder aneinander vorbei - gehen teils durch den Anderen hindurch. Die Blicke der beiden vorderen Figuren sind kühl, die Personen im Hintergrund sind „Schatten ihrer Selbst“ und „Hülle“. Die Figuren kommunizieren und drücken sich einzig über ihre Bekleidung aus. Inspiriert von Livestylemagazinen, Mustern und Schnitten aus Modeheften verleiht Boehm seinen Protagonisten einen provisorischen Ausdruck. Formal gesehen besitzt jede der Figuren einen Schatten, eine feste Umrandung  (wie ein Stützkorsett) aus ockerfarbenen Seidenstoff, vielleicht ist es aber auch eine Aura. Das Bild zeigt aber genauso eine rege Fußgängerzone, eine Momentaufnahme einer pulsierenden, dynamischen, lebendigen, internationalen Großstadt.

In Kooperation mit EDITION KÖNIG

Werkdaten:
Ditoneprint auf Hahnemühle Papier
Blattmaß: 60 x 56 cm, 64 x 60 x 2,8 cm (Holz-Rahmen & Museumsglas)

Auflage:
30 + 3 Artist Proofs, vom Künstler handsigniert und nummeriert

Über den Künstler:
Armin Boehm ist ein deutscher Maler. 1972 in Aachen geboren, studierte er an der Kunstakademie in Münster, an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf mit Konrad Klapheck und Jörg Immendorff und an der Cité Internationale des Arts in Paris. Armin Böhm lebt und arbeitet in Berlin und ist weltweit an renommierten Galerien mit Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Zu seinen bisherigen Einzelausstellungen gehören:
„Auf der Wunde hält die Farbe nicht“ Meyer Riegger, Berlin (2020); Radical Presence, Meyer Riegger, Karlsruhe (2019); North, Hans Alf Gallery, Kopenhagen, DK (2019); Involution, Galerie Peter Kilchmann, Zürich, CH (2018); Intimacy and Vulnerability, Francesca Minini, Mailand, IT (2017); 1, 2, 3 Soleil, Susanne Vielmetter Projects, Los Angeles, US (2016); Le style c’est les corps, Meyer Riegger, Berlin (2015); Inutile Éternité, Galerie Peter Kilchmann, Zürich, CH (2014); Raumneurose, Harris Lieberman Gallery, New York, US (2013); Wald Hochwald Holzfällen, Gallery Weekend, Meyer Riegger, Berlin (2012); Gehirne, mit Thomas Helbig, Kunstverein Heppenheim (2011); Chiffon Rouge, Francesca Minini, Mailand, IT (2011); Die Leere und das gezeichnete Ich, Meyer Riegger, Berlin (2010); Der Böse Blick / The Evil Eye, Kunstverein Braunschweig (2009); Waldgänger, Meyer Riegger, Karlsruhe (2009); Death to Pics, Galerie Johnen + Schöttle, Köln (2007); New Paintings, Francesca Minini Galerie, Mailand, IT (2007); Death to Pics, Johnen Galerie, Berlin (2006); I remember nothing, Meyer Riegger, Karlsruhe (2005); Galerie Rüdiger Schöttle, München (mit Martin Boyce) (2005); Künstliche Welten, Galerie Schmela, Düsseldorf (2004); Paintball, Meyer Riegger, Karlsruhe (2001); PSM (Ausstellungsprojekt Peter Gorschlüter), Köln (1998)

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