Auguste Renoir „Ansteigender Weg“ (1876/77) | Tagesspiegel-Shop
„Ansteigender Weg“ (1876/77)

Auguste Renoir

„Ansteigender Weg“ (1876/77)

430,00 €
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Beschreibung:
Renoirs Gemälde „Ansteigender Weg“ besticht durch einen kühnen Farbauftrag, starke Kontraste, sowie durch seine extreme Perspektive.

Details:

  • Reproduktion nach patentiertem Verfahren auf Künstlerleinwand mit fühl- und sichtbarer Pinselstruktur aus 100 % Baumwolle
  • Wie ein Originalgemälde auf Keilrahmen aus Holz gespannt
  • goldene, grau-patinierte Echtholzrahmung
  • Limitierte Auflage: 499 Exemplare
  • Maße: 66 x 81 cm

Glatte Flächen in hellen Gelb- und Grüntönen unter stellenweise dick aufgetragenen Farben machen den Charme von Renoirs Gemälde „Ansteigender Weg durch hohes Gras“ aus. Es wirkt dadurch wie unvollendet. Aber gleichzeitig bekommt es eine räumliche Tiefe, die noch verstärkt wird durch die steile Perspektive der Szene. Die Personen in der Ferne sind kaum erkennbar, während die hohen Gräser im Vordergrund den unmittelbaren Standort des Malers verraten. Der Weg führt von einem Hügel herab, direkt auf den Betrachter zu, was die Entfernung deutlich macht. Harte Kontraste und kurze Schatten weisen darauf hin, dass sich die Szene um die Mittagszeit abspielt. Es ist zwar nicht bekannt, wo Renoir im Jahr 1876 sein Bild gemalt hat. Doch erinnert das Motiv – Dame mit Sonnenschirm und Kind im hohen Gras – sowie die knallroten Farbtupfer an das fast zeitgleich entstandene Gemälde „Klatschmohn“ von Monet, das eine Landschaft in der Nähe von Paris zeigt. Beide Originale sind heute im Pariser Musée d’Orsay zu bewundern.

Der französische Maler Auguste Renoir (1841-1919) hatte eine Porzellanmalerlehre absolviert, bevor er sich in der École des Beaux-Arts einschrieb. Im Atelier seines Lehrers, des Schweizer Malers Charles Gleyre, lernte er Sisley und Monet kennen, die ihn zum Malen im Freien inspirierten. Flüchtige Naturszenen und die unterschiedlichen Lichtsituationen waren Thema ihrer Kunst, aus der sich in den 1860er Jahren der Impressionismus entwickelte. Auch wenn sich Renoir später von dieser Stilrichtung abwandte, zählt er heute zu dessen bedeutendsten Vertretern.

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