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Ernst Ludwig Kirchner

„Dorfstraße mit Apfelbäumen“ (1907)

„Dorfstraße mit Apfelbäumen“ (1907)

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Rahmung
Artikelnummer: 918912

Details:

  • Limitiert, 980 Exemplare
  • Nummeriert mit Zertifikat
  • Reproduktion, Fine Art Giclée-Edition auf Künstlerleinwand
  • Auf Keilrahmen gespannt
  • In hochwertiger weiß-goldener Massivholzrahmung

Als das Original im Jahr 2020 zur Versteigerung kam, erzielte das weitgehend unbekannte Frühwerk Ernst Ludwig Kirchners mehr als das Doppelte des ursprünglich taxierten Preises - über eine Million Euro wurden am Ende ausgerufen.

„Dorfstraße mit Apfelbäumen“ gehört zu einer Reihe von Werken, die im Jahre 1907 in Goppeln im Dresdner Elbtal entstanden, wo sich Kirchner und sein Malerkollege Max Pechstein aus der ein Jahr zuvor gemeinsam gegründeten Künstlervereinigung „Brücke“ zur Freiluftmalerei aufhielten. Stilistisch zeugt es von seiner Auseinandersetzung mit den Werken Vincent van Goghs, die der Künstler 1905 in einer Ausstellung in der Dresdner Galerie Arnold bewundert hatte und die bei vielen „Brücke“-Malern ihre Spuren hinterließ. Kirchners Malweise sollte sich weiterentwickeln und bald stilistisch andere Wege gehen, und doch erinnerte sich der Künstler noch 1924 in einem Brief an eben dieses Werk und bezeichnet es wohlwollend als „kleine einmalige Zufallsprobe, in der ich einmal das Malen mit Strichen versuchte“.

Original: 1907, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm.
© Ketterer Kunst GmbH und Co. KG.

Über Ernst Ludwig Kirchner
Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) war Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“ und zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Zu seinem Gesamtwerk zählen rund 30.000 Gemälde, Zeichnungen, Skizzen und Plastiken. Kirchner war ein Maler, der immer seine unmittelbare Umgebung wiedergab.

So ist sein Werk durch mehrere Phasen gegliedert: Als Mitbegründer der Künstlervereinigung „Brücke“ 1905 vertrat er eine stark buntfarbige und expressive Malerei. Zunächst widmete er sich den Stadtszenen Dresdens und Berlins sowie den sogenannten „Viertelstunden-Akten“. Mit der „Entdeckung“ der Freilichtmalerei gelangten die Akte vom Atelier ins Freie. Nach Auflösung der „Brücke“ 1913 wählte er als neues Motiv die Berliner Straßenszenen, die mit harten Strichen und schwarzer Kontur das Milieu der Straßenmädchen wiedergeben. Die paradiesische Landschaftsmalerei wich damit für eine lange Zeit dem kritischen Blick auf die Randgruppen der Gesellschaft. Erst in der Schweiz fand er wieder zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Die Schweizer Bilder der 20er Jahre bestechen durch Farbharmonien und fließende Formen.

Die Entstehung einer handgefertigten Rahmung:

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