Dorthee Nolte "Fürst Pückler - Ein Lebensbild in Anekdoten" | Tagesspiegel-Shop
Fürst Pückler - Ein Lebensbild in Anekdoten

Dorothee Nolte

Fürst Pückler - Ein Lebensbild in Anekdoten

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Beschreibung:
Tagesspiegel Redakteurin Dorothee Nolte lädt zu einem anekdotischen Streifzug durch den reich und bunt bestellten Lebensgarten des Fürsten Pückler ein.
„Wer mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz“, sagte Hermann von Pückler-Muskau. Der Nachwelt als der „grüne Fürst“ und Begründer der Landschaftsarchitektur in Deutschland bekannt, sprachen die Zeitgenossen eher vom „tollen Pückler“. Er war visionärer Landschaftsgestalter, Weltreisender, Dandy, Playboy, Skandal- und Reiseschriftsteller, meistverkaufter Autor seiner Zeit, Verschwender und Pleitier, Exzentriker, der weiße Hirsche vor seine Kutsche spannte, Abenteurer, der eine Ballonfahrt über Berlin und eine Tauchfahrt in die Themse unternahm, begnadeter Gesellschafter, befreundet mit den Geistesgrößen seines Jahrhunderts, Gourmet, Ananaszüchter und Genießer (nicht Erfinder) des farbig geschichteten Eises, das als Pückler-Eis berühmt wurde. Den reichen Erben und Parkgestalter von Muskau trieb die Größe seines Unterfangens in den Ruin, nicht weniger ehrgeizig war sein nächstes Projekt, der Umbau seines Erbschlosses und die Anlage des Landschaftsgartens in Branitz. Er heiratete die Tochter des preußischen Staatskanzlers Hardenberg und ließ sich pro forma scheiden, um mit einer Geldheirat in England seiner Probleme Herr zu werden, vergebens. Reisen führten ihn an die Höfe orientalischer Herrscher und in die Wildnis Afrikas. Auf einem Sklavenmarkt kaufte er sich ein minderjähriges Mädchen, Machbuba, nahm sie als Geliebte (und Verwalterin seiner Finanzen!) mit auf Reisen durch Ägypten, den Libanon, die Türkei und zurück auf sein Lausitzer Schloss. Und selbst seinen Tod inszenierte er mit großer Geste und ließ sich in einer eigens errichteten Pyramide in Branitz beisetzen. Dorothee Nolte zeichnet das Charakterbild eines Lebenskünstlers, der „mutwillig und schwärmerisch, heute sinnlich, morgen innerlich“ mit Welt und Leben spielte und »das Spielwerk mit Leidenschaft« verfolgte. Die Autorin lädt zu einem anekdotischen Streifzug durch den reich und bunt bestellten Lebensgarten des Fürsten Pückler ein. Ihn „ganz kennenzulernen“ hat er uns seine einzigartigen Parks hinterlassen - wie gut, wie interessant, wie faszinierend, durch dieses Buch schon einmal erste Bekanntschaft zu schließen!
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